
Fellmuster
Weiß (mit Abzeichen)
White (with minor markings)
Reinweiße oder überwiegend weiße Hunde, bei denen nur kleine cremefarbene oder graue Abzeichen als Standard zulässig sind.
Über das Muster
Beschreibung
Rassen dieser Gruppe tragen ein reinweißes oder cremeweißes Fell, wobei manche Standards kleine hellcreme, zimt- oder biscuit-farbene Abzeichen an Ohren oder Rücken erlauben. Das Fell ist meist dicht und kann je nach Rasse kurz, mittellang, stockhaarig oder langhaarig sein. Die Haut unter dem weißen Fell ist in der Regel pigmentiert (schwarzes Nasenleder, dunkle Augenränder, dunkle Pfotenballen), was die Weißfarbe von echtem Albinismus unterscheidet. Typische Vertreter sind der reinweiße Samojede, der West Highland White Terrier, der Malteser und der Bichon Frisé.
Wissenschaft
Genetik & Vererbung
Das durchgehend weiße Fell entsteht entweder durch das extrem rezessive Rot (e/e am E-Locus), das die Ausprägung von Eumelanin unterbindet und nur cremeweiße Phaeomelanin-Anteile zurücklässt, oder durch extreme Weißscheckung (sw am S-Locus). Wichtig ist, dass die Haut normal pigmentiert bleibt — echter Albinismus ist bei Hunden sehr selten und gilt als Defekt.
Pflegehinweise
Weiße Hunde zeigen Schmutz, Tränenspuren und Maulverfärbungen deutlicher und benötigen regelmäßige Fell- und Gesichtspflege. Pigmentarme Hautstellen (z.B. Nasenleder im Winter) können UV-Schutz erfordern.
Wussten Sie schon?
- 💡Der Name Samojede leitet sich vom sibirischen Nomadenvolk der Samojeden ab, die diese Hunde als Hüte- und Schlittenhunde züchteten.
- 💡Der West Highland White Terrier wurde im 19. Jahrhundert bewusst auf weißes Fell selektiert, um ihn bei der Jagd besser von rotem Wild zu unterscheiden.
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